Spätestens als ich die Treppen hochgehe ist es vorbei mit der Verdrängung. Ich weiß  die Erfahrung der nächsten Stunde wird eine von den härteren im Leben sein, eine, die vielleicht sogar den Blick auf die „Dinge“ verändern wird.      Die rechte Seite ist komplett gelähmt. Er hängt im Rollstuhl, zwei Taschen für Kacke und Pisse hängen an Schläuchen, die mit dem Inneren seines Körpers verbunden sind. In seiner Eichel hängt ein Katheter. Er kann nicht mehr: scheißen, pissen, reden (auch wenn er es versucht, in einem von zwanzig Fällen ahnt man sogar was er will). Erst recht kann er nicht mehr: essen (außer pureerte Scheiße)  ficken,  seinen Süchten nachgehen (Cannabis, Opiate). Seine Lebensqualität geht unter Null, da er auch noch scheiß Schmerzen hat. Ob ich schockiert bin? Schwer zu sagen